Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 2026

Von Hof in die Weltgeschichte: Lokales Erinnern am Beispiel von Anne Frank

„Ich sehe mein Dasein bis zum Beginn dieses Jahres wie unter einer scharfen Lupe. Zuhause das Leben mit viel Sonnenschein, dann 1942 hierher, der plötzliche Übergang. Ich konnte das nicht alles verarbeiten.“

Diese Sätze stammen aus dem Tagebuch der Anne Frank, wenige Monate bevor sie und ihre Familie von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurden. Ihre Geschichte stand im Mittelpunkt des Gedenktags der Opfer des Nationalsozialismus, den die 12. Klassen der FOSBOS Hof auch dieses Jahr wieder mit einem Kinobesuch im Central-Kino Hof begingen. Zu Beginn lauschte das Publikum einem Impulsvortrag der Schülerinnen Mekselina Aydogdu, Lilly Raab und Nina Turowski aus der 13. Klasse, die einen Einblick in die Lokalgeschichte Hofs in der NS-Zeit und vor allem der Reichspogromnacht gaben. Dann begann der Film, der in über zwei Stunden Laufzeit eindrücklich, berührend und auch schockierend Anne Franks letzte Jahre zeigte, die sie mit ihrer Familie in einem Versteck verbringen musste, nur um kurz vor Kriegsende doch noch gefasst zu werden.

Die Botschaft an die Schülerinnen und Schüler, aber auch an die gesamte Gesellschaft ist klar: Niemand sollte das durchmachen müssen, was Anne Frank erlebt hat und es bleibt unser aller Verantwortung, dass sich diese dunkle Zeit niemals wiederholt.

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